es schneit jetzt stärker als erwartet und die Wettermodelle haben nun auch ihre Niederschlagsprognosen angepasst. Dementsprechend kann sich bis Samstagmittag eine 4 bis 8 cm dicke Schneedecke aufbauen, die höheren Werte voraussichtlich im Nürnberger Raum und weiter im Süden. Am Samstagnachmittag klingen die Schneefälle ab. Die Dauerfrostgrenze liegt am Samstag bei 400 m, im Regnitztal werden maximal +1 Grad erreicht.
In der Nacht zum Sonntag wechselnd wolkig. Örtlich fallen noch ein paar Schneeflocken. Um -3 Grad.
Am Sonntag ist es wolkig mit zunehmenden Aufheiterungen. Maximal werden 0 Grad erreicht.
Der schwache, am Sonntag auch gelegentlich mäßige Wind weht aus Nordost, ab Sonntagmittag Ost.
Ab Montag zunehmend windig und immer kälter. Mit dem auffrischenden Ostwind kommt sibirische Kaltluft zu uns. Werden am Montag noch maximal -1 bis 0 Grad erreicht, sind es am Donnerstag nur noch -8 Grad. Die Tiefsttemperaturen liegen in der Nacht zum Montag bei -8, in den darauf folgenden Nächten bei -13 Grad.
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Stefan Ochs Wettermail - Fr 27.01. 08:58
Hallo,
ein atlantischer Tiefausläufer hat uns erreicht. Er bringt heute und morgen am Samstag leichte Schneefälle, wobei die Temperaturen heute maximal +1 und morgen maximal +2 Grad erreichen. In der kommenden Nacht um oder etwas unter 0 Grad. Der Schnee dürfte auf dem aktuell 5-7 cm tief gefrorenen Boden zunächst überall liegen bleiben, morgen allerdings dann unterhalb von 300 m wieder wegtauen. Die Mengen werden aber ohnehin recht bescheiden sein, mehr als 3-4 cm Neuschnee wird es wohl kaum geben. Der schwach Wind weht heute aus Südost und morgen aus Nordost.
Ab Sonntag setzt sich mit dem schwachen bis mäßigen Ostwind immer trockenere und kältere Luft durch. Am Sonntag und am Montag ziehen dabei noch ein paar lockere Wolken durch, ab Dienstag ist es dann meist wolkenlos. Es wird eine trockene Kälte sein, die da kommt, denn Schneefälle werden zunächst nicht mehr erwartet. Die Höchsttemperaturen sinken von 0 Grad am Sonntag auf -5 Grad am Donnerstag. Die Tiefsttemperaturen von -5 Grad in der Nacht zum Sonntag auf -12 Grad in der Nacht zum Donnerstag.
Hochnebel ist in der nächsten Woche in der trockenen Ostluft sehr unwahrscheinlich. Das macht die Vorhersage natürlich schön einfach, denn der Hochnebel ist und bleibt ziemlich unberechenbar, bisweilen auch für das polnische UM, wie man gestern am Donnerstag gesehen hat.
Von Sibirien kommend zieht ein Gebiet extrem kalter Luft in der nächsten Woche über Russland nach Südwesten und das Modell des ECMWF zeigt uns hier eine ganz außerordentliche Entwicklung. Demnach zieht diese Kaltluftmasse mit ihrem Zentrum bis zum 5. Februar direkt zu uns. Gleichzeitig mischt sich in der Höhe feuchte Mittelmeerluft ein. Höchsttemperaturen unter -10 Grad und länger anhaltende Schneefälle wären die Folge.
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